Kommt der Aufstieg am Grünen Tisch?

Es ist genau zwei Monate her, dass unsere Löwen zum letzten Mal losgelassen wurden. Im heimischen Estadio del Aue kanzelte der KSV Hessen Kassel die Truppe aus Dreieich 4:0 ab und machte nach dem fulminanten Kantersieg in Hadamar einmal mehr klar, welche Ambitionen die Nordhessen hegen. Seitdem herrscht Tristesse. Mittlerweile ist klar: Ein spannendes Saisonfinale mit einer rauschenden Aufstiegsfeier samt Rathaussturm wird es nicht geben. Nicht in Kassel oder sonst wo. Wie geht es jetzt weiter?

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Das Corona-Virus und die Hessenliga: Wie geht es weiter?

Der Fußball steht derzeit still. In Europa, in Deutschland, in Hessen, in Kassel. Die Ausbreitung des COVID19-Virus treibt die Fußballverbände in eine nie dagewesenen Zwangspause. Die Zeit steht still. Es ist gerade einmal ein Monat vergangen, als wir uns fragten, ob die Absage des Heimspiels am 14. März gegen Hanau 93 denn nicht doch vielleicht etwas übertrieben sei. Das Corona-Virus und die Hessenliga: Wie geht es weiter? weiterlesen

Achtung, Achtung: Nordhessens Fußball stirbt!

Das 1:1 beim bis dato heimpunktlosen FSV Fernwald – der nächste Schlag in die Fresse der gebeutelten Löwen-Anhänger. Zumindest eines dürfte aber nach der harmlosen Vorstellung beim Tabellenletzten klar sein: Diese Mannschaft wird mit diesem Trainer niemals um den Aufstieg in die Regionalliga mitspielen. Sad but true. Solche Gewissheiten haben ja aber auch immer etwas Beruhigendes. Wie schön. Kann man sich jetzt schon mit Weihnachten beschäftigen. Hmmm…bald schon wieder lecker Glühwein. Aber mal ehrlich: Die trostlose Situation auf dem Platz eröffnet Raum für die Diskussion über die Zukunft des nordhessischen Fußballs insgesamt. Man muss sich fragen: Was ist hier eigentlich los?

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Zwei Tage nach dem „Drama von Flieden“ – ein Überblick.

Wie geht es jetzt weiter bei den Löwen? Die letzten Wochen hatten es mal wieder in sich. Nichts für schwache Nerven. Trainer raus, Trainer rein, Trainer doch wieder raus. Tobi Cramer hat seine Entscheidung nun getroffen. Angesichts der Geschehnisse und des Umgangs mit ihm in den vergangenen Wochen ist das durchaus nachvollziehbar. Der Verein will sich professioneller aufstellen? Bitte schön, dann hat er jetzt die Gelegenheit. Dann steht er aber auch in der Pflicht und muss sich daran messen lassen. Fans und Umfeld sollten die Entwicklungen in den nächsten Wochen kritisch, aber loyal begleiten – bei allen sportlichen wie menschlichen Sympathien für Cralle muss dennoch offen mit der Situation umgegangen werden. 

Ein letztes Mal wie der Kaiser 1990. Danke, Cralle. Für alles!; Foto: Fullewasser

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