BIERPREIS SCHOCK!

Mit diesen 10 Tricks wirst du garantiert auch für kleines Geld im Stadion besoffen!

Samstag im Stadion, das heißt natürlich Fußball gucken, Freunde treffen, unseren KSV anfeuern. Dazu gehört für viele auch die Stadionwurst, wobei man zwar außer trockenen Brötchen keine vegetarische Alternative bekommt aber dafür schon länger die Wahl hat zwischen Bratwurst und Currywurst oder wie Jens Rose es letztes Jahr im offenen Kanal sagte: „Genauso grillen wir bei uns unten unsere Schweinewurst, wie die Rindswurst und das Schaf wird genauso geschlachtet beim KSV Hessen Kassel.“ Und weil man vom vielen Schafe schlachten auch mal Durst bekommt ist ein ordentlich gezapftes Bier zentraler Bestandteil nordhessischer Fußballkultur.

Doch ihr habt es sicherlich gemerkt: Die Bierpreise sind erneut gestiegen auf 4€ (VIER EURO) pro Schoppen. Wir wollen uns jetzt aber gar nicht mit solchen Lappalien beschäftigen warum man jetzt 30€ für ’ne Runde Bier bezahlen muss oder warum es immer noch ausschließlich Einwegbecher gibt, kein regionales Bier und man selbst für Softgetränke 3,50€ latzen muss. Denn schließlich wollen wir bei den Großen mitspielen und wenns sportlich schon nicht klappt mit dem Uffstieg, können wir zumindest die Preise der Bundesliga schonmal ausprobieren. Das gibt bei jedem Getränk ein kosmopolitisches Feeling. Dennoch: Wir trinken gerne mal ein Bier im Stadion, auch wenn man es von so vernünftigen Menschen wie Blog36 kaum denken mag. Nee, auch wir lieben den proletarischen Charakter des Fußballs und haben den selbigen verinnerlicht. Deshalb haben wir für euch die 10 besten Tipps gesammelt, wie ihr trotz wuchernder Bierpreise weiter dem Suff fröhnen könnt und das ganz ohne dafür in Lederhosen oder Dirndl kommen zu müssen.

Platz 10: Vortrinken

Beim sogenannten Vortrinken (Auch Vorglühen, Antörnen oder Eintrinken genannt) handelt es sich um eine primitive Form des Bierschmuggels, bei dem der Gerstensaft direkt im Bauch mit ins Stadion geführt wird. Das kühle Krombacher kostet beim Aschoff nur einen Bruchteil vom Stadionpreis und lässt sich nach Belieben auch gegen besseres Bier tauschen.

Vorteil: Stramm von Beginn an.

Nachteil: Nüchtern am Ende.

Platz 9: Katheterbeutel

Auf Musikfestivals schon lange ein beliebter Trick: Einen Katheterbeutel (vorzugsweise unbenutzt) mit Bier füllen. Ein voller Katheterbeutel mit gelber Flüssigkeit? Da guckt Protex nicht zwei mal hin! Den Schlauch kannst du unter der Oberbekleidung bis zum Hals legen und wie bei einem Wasserrucksack immer wieder süffeln.

Vorteil: Wiederverwendbar wenn nicht rein gepisst wird.

Nachteil: Mit maximal 500ml gerade mal genug um die Lippen zu benetzen.

Platz 8: Komplizenschaften

Wie bei allem im Leben geht es mit Freund:innen leichter. So kannst du dich zum Beispiel mit unserem legendären Zeugwart Alfred anfreunden. Sein nicht minder legendärer Trecker kann ausreichend Bier an der Security vorbei ins Stadion fahren und an verschiedenen Orten verstecken. Schon gewusst? Eckfahenenstangen sind innen hohl und der Physio hat sogar ein gekühltes Köfferchen dabei. Stichwort: Ostereiersuche; vielleicht haben Andere bereits was versteckt. Also nächstes Mal genau umsehen!

Als Blog36 haben wir uns schon lange beim roten Kreuz eingeschleimt und lassen uns das Bier jetzt vom Rettungshubschrauber Christoph 7 abwerfen. Doch die Möglichkeiten sind groß: Spieler wie Ingmar Merle haben solche Waden, dass sie locker 12 Bier im Stutzen schmuggeln können. Stichwort: Walter Frosch. Mit Freunden trinken ist doch am schönsten!

Vorteil: Gemeinsame Erlebnisse stärken die Freundschaft und fördern die Liebe.

Nachteil: Die dumme Sau ist mit dem Bier durchgebrannt!

Platz 7: Gästebus ausnehmen

Häufig kommen Gäste – besonders in den unteren Ligen – mit einer Kiste Bier im Bus angereist. In der Konzentrationsphase vor dem Spiel herrscht hier Unaufmerksamkeit. Schnell hin, schnell hart, schnell in die Kurve und da die restliche Kiste austrinken. Das Geklimper solltest du dabei möglichst auf einem Minimum halten um nicht die Aufmerksamkeit potenzieller Trink-Kontrahenten zu erregen.

Vorteil: Schont auch die Ressourcen vom eigenen Verein.

Nachteil: Wer weiß was die da für eine Plörre ankarren?!

Platz 6: Blutspenden

Weniger Blut, das heißt ein höherer relativer Alkoholgehalt im Blut. Im Klartext: Du brauchst nur ein Bier wo andere zwei brauchen. So sparts du locker die Hälfte an Bierkosten.

Termine zum Spenden in Kassel gibt’s –> HIER <—

Vorteil: Du kannst gleichzeitig was Gutes tun.

Nachteil: Durch den entstehenden Hunger muss noch ’ne Bratwurst gekauft werden.

Platz 5: An der Bierbude arbeiten

Hier bist du direkt an der Quelle. Während die Kolleg:innen vorne Bestellung und Kasse machen positonierst du dich strategisch am Zapfhuhn. Schwupps, 90 Minuten später bist du sternhagelvoll und niemand hat’s gesehen.

Vorteil: Kosteneffizient durch Mindestlohn.

Nachteil: Schlechte Sicht und man muss sich das Bier mit der Kundschaft teilen.

Platz 4: Bier-Ballon schmuggeln

Wiederkäuer machen es vor: Die bewährte Schmuggelvariante mit der Kraft des Rindes. Für diese Form des Bierschmuggels werden beliebig viele Luftballons mit Bier gefüllt, an eine Schnur gebunden und verschluckt. Wenn dich im Stadion der Bierjieper packt wird einfach an der Schnur gezogen und ein Bierbällchen hochgewürgt und solidarisch im Block verteilt. Prost!

Vorteil: Kein Schlangestehen.

Nachteil: Je nach Spielverlauf kann ein Ballon ungewollt hochgewürgt werden.

Platz 3: Desinfesktionsmittel

Corona sei Dank! An jeder Ecke stehen Desinfektionsspender und die enthalten mindestens 60% Alkohol. Wo der Laie also nur nutzloses Händeputzzeug vermutet erkennst du als Profi die Chance zum Suff. Auf dem Weg zur Nasszelle oder Bratwurstbude mal schnell den Kopf drunter gehalten und direkt mit Druck weggezischt. Das beste Ergebnis erreichst du wenn du die Tülle dabei fest mit den Lippen umschließt und ordentlich feste drückst. Achtung: Nichts für Kinder!

Vorteil: Garantiert kein Corona drin.

Nachteil: Eventuell hat Bill Gates irgendwelche Chips darin versteckt.

Platz 2: In der Pyrotechnik verstecken

Im Grunde machst du hier alles wie beim Reinschmuggeln von Pyrotechnik, nur dass du vorher den Zündstoff gegen Bölkstoff ersetzt. Hauptsache es knallt!

Vorteil: Erfahrene Bürotechniker können ganze Faxgeräte voll Bier schmuggeln.

Nachteil: Dämliche Kollektivstrafen.

Bei allen Vorschlägen kann man übrigens nach Gusto kombinieren: So kannst du zum Beispiel erst Blutspenden gehen, dann beim Aschoff schön einen reinstellen und im Stadion noch die Schmuggelware picheln. Oberste Direktive: Be creative!

Platz 1: Reich sein und vor Ort kaufen

Aus dem Weg Geringverdiener! Gewinnertypen scheißen auf Bierpreise. Du jettest zwischen New York, LAX und Kassel Calden, fährst vom Yachtclub auf die andere Seite der Fulle zum Stadion. Unterwegs vielleicht erstmal ein Sekt. Was kümmert dich der Bierpreis in der Kurve? Schmutzige Prolls haben im Auestadion nix mehr verloren. Fußball ist ein anständiger Sport für anständige Leute geworden wie Golf oder Polo. Du bist selber noch nicht reich? Kein Problem. Das Buch „Von nix kommt nix: Voll auf Erfolgskurs mit den Geissens“ gibt´s schon für 9,99€ und kostet damit nur wenig mehr als zwei Bier. Wenn es damit immer noch nicht klappt, besorg dir reiche Eltern und schon bald bist du in der Lage deinen eigenen Verein zu kaufen und die Bierpreise selbst zu bestimmen.

Vorteil: Reichtum bringt noch andere Privilegien.

Nachteil: Proletarischer Sport ohne proletarische Preise.

Fazit:

Vier Euro für den Schoppen sind zuviel!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s