Teil 2: Tennislehrer, Kommunalpolitiker, Wissenschaftler – Was machen eigentlich unsere Aufstiegshelden von 2006?

Hier folgt der zweite Teil über die Meistermannschaft von 2006. Nachdem wir im ersten Teil ausführlich über den Verbleib der Torhüter und der Defensive berichteten, ist nun die Abteilung Offensive an der Reihe. Dabei hat uns der Kontakt zu einem speziellen Spieler ganz besonders erfreut.

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Foto: SM Club Foto Archiv

Mittelfeld

Armand Dellova (#23, 23 Einsätze, CSC 03 Kassel II, 39 Jahre): Dellova ist ebenso ein Spielertyp der Marke „Nordhessischer Wandervogel“ und wechselte nach der Aufstiegssaison gleich weiter zum FSC Lohfelden.  Später verbrachte er dann noch einige Jahre beim SSV Sand und schnürt nun die Stiefel für den CSC 03 Kassel – hauptsächlich in der 2. Mannschaft in der Kreisliga Kassel A1. Ein Kreisligakicker – sehr sympathisch.

Mirko Dickhaut (#8, 19 Einsätze, Karriere als Spieler beendet, aktuell Co-Trainer bei SpVgg. Greuther Fürth, 45 Jahre): 1993 gelang Mirko Dickhaut vom KSV Hessen Kassel aus der Durchbruch auf die große Fußballbühne: Eintracht Frankfurt und VfL Bochum hießen seine Stationen. Bundesliga, 2. Bundesliga, DFB-Pokal, UEFA-Cup. Bämm. Bämm. Bämm. Ehrensache für Mirko, dass er 2005 nach einem Gastspiel beim damaligen österreichischen Bundesligisten Schwarz-Weiß Bregenz als abgehalfteter Ex-Profi im zarten Alter von 34 Jahren nochmal zurück an den Ort kommt, an dem für ihn alles begann – natürlich nur, um noch einmal richtig geil abzuliefern. Und das tat er dann auch. Persönlicher Höhepunkt der Saison war sein Tor des Tages im Hinspiel gegen den Spitzenreiter vom FSV Frankfurt vor über 4.000 Zuschauern im heimischen Auestadion. Was nach seiner aktiven Laufbahn folgte, ist einigermaßen bekannt: Mirko startete seine Laufbahn als Trainer, war zwischen 2008 und 2011 in insgesamt 96 Spielen Cheftrainer der Löwen und auch der Junglöwen. Im Sommer 2013 beendete er dann seine Ausbildung zum Lizenz-Fußballlehrer – und das in illustrer Gesellschaft: unter anderem mit Otto Addo, Maik Walpurgis, André Breitenreiter und Thomas Meggle drückte er die Schulbank. Ebenfalls am Start war ein weiterer Ex-Trainer des KSV: Jörn Großkopf, also der, unter dem die Löwen konditionell vor die Hunde gingen. Oberstreber und Jahrgangsbester wurde in dem Jahrgang Frank Kramer. Und der nahm unseren Mirko dann mit zu Greuther Fürth und machte ihn zum Zweitliga-Co-Trainer. Als Kramer gefeuert wurde musste Mirko gleich mitgehen und fand als Trainer der U23 des SC Paderborn Zuflucht. Doch auch dort erwarteten ihn keine rosigen Zeiten: er hielt in der vergangenen Saison gerade so die Klasse in der Oberliga Westfalen. Permanent standen Gerüchte im Raum, die Zwote des SCP werde abgemeldet, wenn die erste Equipe in die dritte Liga absteigt. Mirko ergriff von selbst die Flucht. Im Sommer 2016 kamen dann Gerüchte auf, er könne die immer noch vakante Stelle im Sportvorstand beim KSV oder gar die des Chef-Trainers ausfüllen. Mal hieß es, er sei nicht bezahlbar. Mal hieß es, er hätte sein Pulver hier schon verschossen. Im November 2016 dann die überraschende Wende: Nach dem Trainerwechsel in Fürth ist Mirko wieder Co-Trainer der ersten Elf – nun unter dem vorherigen U19-Trainer Radoki. Also wirds wohl erstmal wieder nichts mit dem KSV. Doch irgendwie wird man das Gefühl nicht los, dass zwischen Mirko Dickhaut und dem KSV das letzte Wort noch nicht gesprochen ist.

Goce Malinov (#25, 27 Einsätze, CSC 03 Kassel, 36 Jahre): Goce Malinov reifte nach seiner Zeit beim KSV zur echten Führungsfigur und ist nun Klassenlehrer in der 5d an der Gesamtschule Fuldatal. Malinov spielte sein ganzes Leben lang beim FSC Lohfelden, mit Ausnahme unserer Aufstiegssaison. Er beendete 2015 erstmalig seine Karriere, konnte es dann aber doch irgendwie nicht sein lassen und kickt jetzt wieder – und zwar beim CSC 03, in einer Liga mit unseren Junglöwen. Zum Nationalspieler hat er aus auch gebracht: 2008 bestritt er ein Länderspiel mit der Nationalmannschaft der Studentenköppe gegen die Nationalmannschaft von Benin. Fußball für Intellektuelle – das kannten wir bisher nur von Monty Python.

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Foto: SM Club

Pascal Groß (#28, 22 Einsätze, Concordia Wiemelhausen, 30 Jahre): Nein, es handelt sich hier nicht um DIESEN Pascal Groß, also der, der jetzt für Ingolstadt Bundesliga spielt. Es handelt sich vielmehr um UNSEREN Pascal Groß. Und dass es bei UNSEREM Pascal Groß nicht für die Bundesliga reichen würde – das hat man irgendwie damals schon gesehen. Immerhin kam der damals 18-Jährige auf 22 Einsätze, aber keiner von denen war auch nur ansatzweise über die volle Distanz, meist wurde er in der letzten Minute eingewechselt. Es scheint, als wäre er nah dran gewesen an der ersten Elf, aber irgendwie war er das dann doch nicht. Die Schlüsselfigur in der Karriere von Pascal Groß ist Jürgen Heipertz, er holte Groß 2006 zum VfL Bochum II, er durfte das Abenteuer Regionalliga mit dem KSV nicht angehen. Aber mit Bochum. Doch dort hatte er Pech, verletzte sich und gelangte über den FC Güters-High-and-Low zum TSV Großbardorf – ein Dorf, das quasi nach ihm benannt wurde. Dabei war Pascal gar nicht groß. Genauer gesagt war er sogar ziemlich klein. Sogar kleiner als Messi. Das passte aber wiederrum gut zum unterfränkischen Großbardorf, das war nämlich mit weniger als 1.000 Einwohnern auch sehr klein. Dennoch durfte Großbardorf 2008 Regionalliga spielen und Groß kehrte an alte Wirkungsstätte zurück – und ging 5-0 baden. Der Abstieg folgte am Ende der Saison. Mittlerweile ist Groß wieder in Bochum angekommen, genauer gesagt im Stadtteil Wiemelhausen. Dort spielt er bei der örtlichen Concordia in der sechstklassigen Westfalenliga (Staffel 2) und wird trainiert von Jürgen Heipertz. Immerhin sind die Haare jetzt ab, so dass Groß nicht mehr aussieht wie ein davongelaufenes Mitglied der Kelly Family.

Daniel Beyer (#18, 34 Einsätze, FSC Lohfelden, 34 Jahre): Daniel Beyer war der Dauerbrenner in jener glorreichen Spielzeit, er absolvierte alle 34 Spiele in dieser Saison. In den Folgejahren stieg er trotz jungen Alters zu einem absolut wichtigen Spieler auf. Unvergessen blieb sicher sein 1-0 im Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim, als Beyer der Millionaro-Truppe von Ralf Rangnick die gefühlt einzige Saisonniederlage beibrachte. Nach insgesamt 126 Spielen im Löwen-Dress verabschiedete sich Beyer 2008 in Richtung Wilhelmshaven und nahm dabei auch noch unseren lieben Buschi mit. Doch in Wilhelmshaven wurde er auch nicht glücklich, nach zwei ausstehenden Monatsgehältern (das hätte er auch hier haben können…) packte er an der Nordsee seine sieben Sachen und ging zu den Sportfreunden Lotte, die zu der Zeit gerade dabei waren, in der Regionalliga Fuß zu fassen. Doch es zog Beyer zurück in die Heimat. Über Süsterfeld landete er 2010 in Lohfelden, wo er seitdem kickt und mittlerweile auch spielender Co-Trainer ist. Über 320 Oberligaspiele stehen mittlerweile für Beyer zu Buche. Auch privat fand er sein Glück: 2014 heiratete er seine langjährige Freundin Denise, die er über StudiVZ kennengelernt hatte. Muss man sich mal vorstellen: StudiVZ.

Torbjörn Warneke (#19, 1 Einsatz, Karriere beendet, 31 Jahre): Für den Komiker Gerhart Polt ist Tennis ja das „learning of social behaviour“, daher kann der Karriereverlauf von Torbjörn Warneke durchaus als Aufstieg gesehen werden. Nach seinem Abgang bei den Junglöwen in 2008 ließ er den Proletensport Fußball einfach mal sein. Hatte ihm bei seiner vorherigen Station in Paderborn schon keinen Spaß mehr gemacht. Er wechselte die Stadt und ging nach Dortmund. Er wechselte den Sport und spielt jetzt Tennis. Beim TC Rot-Weiß Aplerbeck ist er nun Jugendwart und spielt in der Kreisliga. Auf den Stadtteil im Dortmunder Süden kommen wir später noch zu sprechen.

Carsten Schönefeld (#20, 11 Einsätze, Karriere beendet, 34 Jahre): Bereits während seiner Zeit beim OFC nahm Schönefeld ein Fernstudium in „Sport-Management“ auf. Kein Wunder, dass einem bei einem längeren Aufenthalt in Offenbach auch mal der Sinn nach etwas Intellektuellem steht. Bei Carl-Zeiss Jena und dem VfL Wolfsburg fußballerisch sozialisiert, landete er nach dem Südhessen-Abstecher beim KSV und wurde dort zu einem soliden Oberligakicker. Seine Karriere ließ er bereits in jungen Jahren beim OSC Vellmar ausklingen. Es folgten ein Auslandspraktikum in Shanghai, wo er ein internationales Tennisturnier (China Open) organisierte und Sponsoren betreute und schloss sein Studium ab. 2014 verteidigte Schönefeld seine Dissertation mit dem klangvollen Namen:  „Ausgestaltung, Nutzung und Erfolgsauswirkungen von Innovationskennzahlen“. Krasser Typ. Wer sich sowas ausdenkt, darf sich jetzt auch Dr. Carsten Schönefeld nennen. Gratulation!

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Foto: SM Club Foto Archiv

Marc Arnold (#7, 33 Einsätze, Karriere als Spieler beendet, Sportlicher Leiter bei Eintracht Braunschweig, 46 Jahre): 2 x Deutscher Meister, 1 x Supercupsieger, Einsätze in DFB-Pokal und UEFA-Cup, 35 Bundes- und 147 Zweitligaspiele, Borussia Dortmund, Hertha BSC Berlin, Karlsruher SC, Eintracht Braunschweig und vieles, vieles mehr – in Zeiten, wo der KSV Spieler aus der Gruppenliga verpflichtet (sorry, Fabian Korrell), klingt es nahezu unglaublich, dass der Oberliga-KSV mal Spieler mit solch einer Vita verpflichten konnte. Hat er aber. Und es war geil. 2007 endete dann die lange sportliche Karriere von Marc Arnold beim KSV. Die Karriere als Funktionär begann. Er blieb zunächst ein Jahr beim KSV, bevor er 2008 als sportlicher Leiter zu Eintracht Braunschweig wechselte. Bereits damals hieß der Trainer dort Torsten Lieberknecht. Seine erste Saison mit Braunschweig in der 3. Liga beendete Arnold auf Platz 13, 2011 glückte dann der Aufstieg in die 2. Bundesliga, zwei Jahre später stieg der BTSV dann in die Bundesliga auf. Trotz sportlichem Misserfolg hielt man weiterhin am Führungsduo Lieberknecht/Arnold fest. Während z.B. der SC Paderborn in der Verzweiflung des freien Falls die Knalltüte Stefan Effenberg auf den Chefsessel hievte, setzte man in Braunschweig nach dem Misserfolg in Liga 1 auf Kontinuität, plante frühzeitig für die 2. Liga und steht nun zur Winterpause der Spielzeit 2016/17 an der Tabellenspitze – während Paderborn auf dem besten Weg in die Regionalliga Nord ist. Schön zu sehen, dass sowas funktioniert. Trotzdem wird Kassel für Marc Arnold immer in besonderer Erinnerung bleiben – nicht zuletzt durch die Geburt seiner Tochter in der Koch-Klinik.

Francis Bugri (#31, 14 Einsätze, Karriere beendet, 36 Jahre): Ein ehemaliger Trainer sagte mal: „Ich kann über ihn als Mensch nichts Schlechtes sagen. Aber das Durchbeißen fehlt ihm.“ Und seine Mutter sagte einmal: „Er war einfach immer zu lieb.“ Er spielte in der U-Nationalmannschaft und war dicht dran am Profi-Geschäft. Er sagt: „Ich bin nicht gescheitert!“  Nein, wir reden hier nicht über Sergej Evljuskin, auch wenn die Erzählungen ähnlicher kaum sein könnten. Während Siggi als junger Spieler beim VfL Wolfsburg brasilianische Nationalspieler vor der Nase hatte, musste Bugri, wenn er im offensiven Mittelfeld spielen wollte, besser sein als Thomas Rosicky. War er aber leider nicht. Bugri verbrachte seine komplette Jugend in Kassel, ging auf die Engelsburg und kickte immer beim KSV. Er wechselte zu Dortmund und wurde 2002 Deutscher Meister (spielte insgesamt 1 Minute – wir nennen das „effektiv“) und durfte sogar mal in der Champions League ran. 1997 spielte er zusammen mit Sebastian Deisler, Roman Weidenfeller und Sebastian Kehl bei der U-17 WM in Ägypten und wurde sogar ins All-Star-Team des Turniers gewählt. Doch irgendwann ging es bergab. So landete er in unserer Aufstiegssaison wieder für ein halbes Jahr beim KSV, doch er hatte eine Klausel im Vertrag, dass er gehen könne, wenn ein höherklassiges Angebot kommen würde. Das kam in der Winterpause von Kickers Emden und Bugri schlug ein – zum Ärger vieler Löwen-Fans, die ihm mangelnde Einstellung vorwarfen. Doch der Durchbruch gelang auch in Emden nicht mehr. Nach Emden kam ein Zweitligist aus Dänemark und dann die Sportfreunde Lotte. Von da aus gings ins Ruhrgebiet, er schloss sich dem ASC 09 Dortmund im Stadtteil Aplerbeck in der sechstklassigen Westfalenliga an, mit dem er 2014 als Ergänzungsspieler Meister wurde und daraufhin seine Karriere beendete. Er bekam einen Job in einer Dortmunder Autoreifenfirma und wohnt nun in Düsseldorf. Und kann in Aplerbeck mit Warneke vielleicht mal Tennis spielen.

Martin Wagner (#11, 33 Einsätze, SV Meppen, 30 Jahre): Ausgerechnet zwei Ex-Löwen sind in dieser Saison gerade dabei, den SV Meppen in die 3. Liga zu schießen. Der eine ist Benny Girth und ist auch den jüngeren Lesern noch bekannt und der andere ist Martin Wagner. Er hat in dieser Saison bereits viermal getroffen. Wagner war damals mit 18 Jahren der jüngste im Team, gehörte aber dennoch zu den absoluten Leistungsträgern. Verließ Kassel 2007 und tingelte fortan fröhlich durch die Regionalliga. Dabei kreuzten sich auch die Wege mit dem KSV immer mal wieder: Aschaffenburg, Großaspach, Trier, Worms, Mannheim. Seit 3 1/2 Jahren ist Wagner nun in Meppen, wo er zum Publikumsliebling aufgestiegen ist. Man nennt ihn dort den „Emsland-Messi“. Dabei ist er weder so groß noch so lang. Auch in Meppen schlug man gezwungenermaßen den Weg ein, nur noch mit Halbprofis zu spielen. Wagner macht jetzt eine Ausbildung zum Industriekaufmann. Eine Frau hat er auch und die kommt sogar aus Kassel. Mit ihr hat er zwei Kinder.

 

Sturm

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Foto: SM Club

Veselin Gerov (#31, 9 Einsätze, Karriere beendet, 46 Jahre): Einig ist man sich in Kassel, dass Veselin Gerov, als er in der Winterpause der Aufstiegssaison vom SV Sandhausen zum KSV kam, die Erwartungen, die man hier an ihn hatte, nicht so ganz erfüllt hat. Allerdings: Ohne „Vesko“, darüber ist man sich in Kassel ebenso einig, wäre der Aufstieg auch nicht möglich gewesen. Beim Auswärtsspiel in Wörsdorf wurde Vesko eingewechselt und sorgte kurz vor Schluss mit dem Tor des Tages dafür, dass der KSV seine Aufholjagd auf den FSV Frankfurt fortsetzen konnte.In der darauffolgenden Saison war sein Gastspiel bei den Löwen aber schon wieder beendet. Er ging nach Goslar, wo er aber auch nicht lange blieb. Seine Karriere ließ Vesko, der bereits in den 90er Jahren aus der bulgarischen 2. Liga zum damaligen Nord-Regionalligisten SC Paderborn wechselte, dann beim BV Bad Lippspringe in der Landesliga Westfalen ausklingeln. Mittlerweile ist er als Spielerberater tätig – sagt er zumindest.

 

Julio Cesar da Rosa (#9, 25 Einsätze, noch aktiv als Spieler, 37 Jahre):

„Hallo meine Freunde, es ist schön mit euch zu sprechen. Die Zeit mit euch in Kassel vermisse ich sehr. Ich bin mittlerweile wieder in Brasilien, bin Single, aber habe einen sechsjährigen Sohn. Ich spiele noch Fußball und schaue, was ich mit meiner Zukunft machen kann. Ich würde mich freuen, euch eines Tages alle wiederzusehen! Ich wünsche euch alles Gute und viel Glück dem KSV Hessen! Eine Umarmung und geht mit Gott!“

 

Michael Mason (#22, 6 Einsätze, AH FC Edermünde, 45 Jahre): Wie Gerov kam auch „Speedy Mason“ in der Winterpause zu den Löwen um das Offensivspiel variabler zu gestalten. So richtig durchgeschlagen ist er nicht. Seine große Zeit hatte Michael Mason ohnehin schon durchlebt: 11 Erstligaeinsätze für den Hamburger SV (unter Felix Magath), dann 49 Einsätze für den FC St. Pauli in der 2. Liga, 7 Länderspiele für die USA. Der gebürtige Kasselaner war zudem noch in Jena und bei der SV Elversberg. Weil er wieder mit seinem Zwillingsbruder Marco kicken wollte, wechselte er 2005 zur TSG Wattenbach, die Söhre-Kicker spielten damals tatsächlich in einer Liga mit dem KSV. Und so wechselte er in der Winterpause zu den Löwen, die er in der darauffolgenden Saison aber wieder verließ. Seine Karriere klang 2012 bei der SG Lohre/Niedervorschütz aus, die er dann als Trainer übernahm und mit denen er 2014 sang- und klanglos aus der Gruppenliga abstieg. Speedy Mason ist verheiratet und kickt zum Zeitvertreib in der Altherrenmannschaft des FC Edermünde.

Thorsten Bauer (#10, 33 Einsätze, Karriere beendet, 39 Jahre): Fußballgott!

Nima Latifiahvaz (#14, 6 Einsätze, Türkgücü Münden, 33 Jahre): Wander- und Pechvogel: ein Stürmer mit Riesenpotential, der immer wieder durch Verletzungen zurückgeworfen wurde. Nima kam in der damaligen Aufstiegssaison nur selten zum Zug. Nach dem Aufstieg in die Regionalliga verließ er den KSV um über die Stationen Baunatal, Wolfsanger, Süsterfeld und Eschwege doch wieder beim KSV zu landen – in der U23. Bis in den Sommer 2016 kickte er für die Junglöwen und ist mittlerweile für die Türkgücü Münden aktiv, wo sein Kumpel aus damaligen Zeiten, Eren Cihan, mittlerweile Spielertrainer in der Kreisliga ist.

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Ein Gedanke zu „Teil 2: Tennislehrer, Kommunalpolitiker, Wissenschaftler – Was machen eigentlich unsere Aufstiegshelden von 2006?“

  1. Ist das wirklich Brasilien, wo der Dschuljo da steht?
    Da sind ja gar keine Palmen!
    Und die Alterskugel, die der Dschuljo da unterm Trikot trägt, ist sicher Photoshop.
    FakeNews!

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