„Wir schaffen das in dieser Saison nur gemeinsam!“

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Der jüngste Löwe im Rudel: Steven Rakk; Foto: Eick Rösch

Er ist die Überraschung in dieser Saison und steht wie einige andere auch für den neuen Kurs des KSV Hessen Kassel: der Bad Hersfelder Steven Rakk dürfte eigentlich noch für die U19 der Löwen auflaufen. Durch die zahlreichen Verletzungen seiner Kollegen und seine überzeugenden Leistungen ist der 18-Jährige mittlerweile zur festen Größe im Team  von Coach Cramer geworden. Trotzdem ist er  den meisten noch ein Unbekannter. Daher gehen die „3,6 Fragen“ von Blog36 dieses Mal an Steven Rakk. Wir sprachen mit ihm nach dem Auswärtssieg in Koblenz.

Blog36: Moin Steven, schön, dass du dir die Zeit nimmst. Für die meisten Kasseler Fans bist ja noch relativ unbekannt, obwohl du ja nicht erst seit gestern bei den Löwen bist. Kannst du dich vielleicht einfach mal vorstellen?

Steven: Klar. Also, ich bin tatsächlich bereits seit der U17 beim KSV und hatte vorher auch schon ein paar andere Stationen. Vor den Löwen spielte ich bei Viktoria Fulda und davor beim KSV Baunatal. Angefangen hab ich aber in meinem Heimatort Bad Hersfeld beim FSV Hohe Luft. Ich gehe dort zurzeit noch zur Schule und mache am Obersberg gerade mein letztes Jahr. In meiner Freizeit bin ich sehr gern mit meiner Familie zusammen, die ich unter der Woche nicht so häufig sehe, da ich ja fast jeden Tag beim Training in Kassel bin und meine Eltern und mein Bruder alle selbst erwerbstätig sind. Ich gehe auch gern mal mit meinen Freunden bowlen, das macht mir riesigen Spaß. An sich bin ich ein bodenständiger Junge. Ich versuche meinen Job bestmöglich zu machen und freue mich auf jede Trainingseinheit.

 

Blog36: Als Hersfelder musst du ja jeden Tag nach Kassel pendeln. Ist das nicht total anstrengend neben der Schule?

Steven: In der Tat, das mit dem Pendeln ist so eine Sache. Bevor ich neulich 18 Jahre alt wurde und meinen Führerschein bekommen hab, bin  ich immer mit dem Zug 1 ½ Stunden hin und wieder zurückgefahren. Das war echt anstrengend, aber ich hab es sehr gerne gemacht. Jetzt hab ich ein Auto und dadurch ist alles viel einfacher, auch wenn ich immer noch 40 Minuten unterwegs bin. Das kommt natürlich dann auch der Schule zugute, dafür hab ich dann auch mehr Zeit.

 

Blog36: Bei deinem ersten Spiel für die Löwen, als du gegen Eintracht Trier für Sergej Evljuskin eingewechselt wurdest, warst du noch 17 Jahre jung. Wie erlebst du den Unterschied im Vergleich zur U19? Zahlt man da nicht erstmal Lehrgeld?

Steven: Ja, das stimmt. Bei meinem ersten Einsatz war ich wirklich erst 17. Es ist natürlich ein Riesenunterschied zur U19. Es geht alles viel schneller und man braucht auch eine gewisse körperliche Präsenz um in der Liga mithalten zu können. Anhand der Tabelle sieht man ja, dass sich alle Mannschaften nicht viel nehmen, deswegen muss man jeden Tag hart arbeiten um dort zu bestehen. Mein Ziel ist es, mich in den kommenden Jahren so gut es geht weiterzuentwickeln und so viel wie möglich mitzunehmen.

 

Blog36: Zum Schluss ein Wort zu den Fans, es dürfte ja doch neu für dich sein, vor vielen Zuschauern zu spielen. Was erwartest du in der derzeitigen Situation von ihnen und worauf können sie sich bei dir verlassen?

Steven: Naja, es ist schon krass. So viele Zuschauer waren bei der U19 nie (lacht). Die Fans sollen einfach so weiter machen wie bisher und uns bestmöglich in den Spielen unterstützen. Wir schaffen das in dieser Saison nur gemeinsam! Ich bin ja noch sehr jung und bin sehr glücklich, dass ich bisher so oft spielen durfte. Die Fans können sich bei mir darauf verlassen, dass ich versuche, in jedem Spiel mein Bestes zu geben und alles reinzuwerfen. Dass ich in Steinbach mein erstes Tor in der Regionalliga vorbereitet hab, war natürlich absolut geil. Marco Dawid hat den natürlich auch super verwandelt (strahlt). Die Stimmung am Zaun danach war einfach unglaublich für mich. Das kann gern so weiter gehen.

 

Blog36: Steven, vielen Dank. Wir wünschen dir noch viele Einsatzzeiten beim KSV und gern auch dein erstes eigenes Tor in der Regionalliga.

Steven: Ja, gern geschehen. Ich hoffe, ihr habt mich jetzt ein bisschen besser kennengelernt, ich freu mich auf die weiteren Aufgaben. Wir sehen uns im Auestadion!

 

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Steven Rakk vor dem Interview mit Blog36: ein Unbekannter; Foto: Eick Rösch
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Steven Rakk nach dem Interview mit Blog36: schon etwas Bekannter; Foto: Eick Rösch
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